In schwierigen Zeiten finden wir alle Zuflucht in der Natur oder bei einem netten Gespräch mit jemand Unbekanntem. Ich denke, für jeden Menschen hat sich vieles durch die neuen Umstände verändert. Ich bin kurz vor der Pandemie nach Deutschland zurückgekommen und war noch auf Arbeitssuche, als der Lockdown begann. Da die Jobsuche schwieriger war als unter normalen Umständen, habe ich die Zeit genutzt, um ein Coaching zu machen, und habe dabei viel über mich selbst gelernt. Das Spazierengehen mit den Hunden hat mir einen Mikrokosmos von Menschen und Tieren eröffnet, der mir sonst verborgen geblieben wäre. In Irland sagt man, jeder Fremde ist ein Freund, den man noch nicht kennt, und wenn wir auf dieser Basis mit unserer Umwelt interagieren, wird das Leben für jeden von uns schöner. Die Hunde spiegeln mir oft meine eigene Gefühlslage wider. Durch ihre Loyalität und Liebenswürdigkeit können sie einem auch schlechte Tage versüßen.